Body-Mind-Balance

Körper und Geist befinden sich permanent in einer gegenseitigen Wechselwirkung. Der Körper nimmt Einfluss auf den Geist und umgekehrt. Stellen Sie sich zum Beispiel einmal in eine Siegerpose, mit erhobenem Kopf und Armen, wie Sylvester Stallone im Film Rocky. Versuchen Sie jetzt überzeugend zu sagen: „Es geht mir schlecht.“ Es wird Ihnen nicht gelingen, da Ihre Körpersprache der Aussage komplett widerspricht. Andersherum verdeutlicht Ihre Körpersprache Ihre Stimmung.

Ist also eine Seite im Defizit und stört dadurch die Balance, sind Sie nicht in Ihrem Gleichgewicht, was sich im Alltag bemerkbar macht. Beispielsweise durch eine negative Stimmung wie Ärger oder durch den Verlust der Kreativität. Ihre kognitiven Fähigkeiten sind eingeschränkt. Sie fühlen sich vielleicht niedergeschlagen und müde. Alles in allem ein unangenehmer Zustand, der Sie behindert und im schlimmsten Fall sogar krank machen kann.

Doch wie fängt man an, den Zustand der Balance wiederherzustellen?

Ich empfehle, mit dem Körper zu beginnen, da hier der Einstieg leichter fällt als mit dem Geist. Dazu gibt es vielfältige Angebote an Körperübungen, z. B. Yoga, Qi Gung, Taiji Quan oder Kung Fu.

Den Shaolin-Mönchen war das schon vor 1500 Jahren bewusst. Mit dem Wissen, dass Körper und Geist eine Einheit sind, ersannen sie ein System zur körperlichen und geistigen Entwicklung. Sie konzipierten ein Bewegungssystem, Prinzipien und Übungen, die es ihnen ermöglichten, sowohl den körperlichen als auch den psychischen Herausforderungen des Alltags entgegenzutreten und sie mit einer gewissen Gelassenheit zu bewältigen.

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